Hannes Leucht, Florian Schüler und Michael Blümel melden sich aus England. Die Berger Montessori-Schüler besuchen zurzeit die Schule in Paignton und berichten von ihren Erlebnissen.

Berg/Paignton - Alles in allem hatten wir einen recht guten Start und freuen uns schon sehr auf die nächsten vier Wochen. Momentan sitzen wir am Strand und genießen die Abendsonne. Bei unserem Flug gab es keine Komplikationen. Nur mussten wir dann drei Stunden auf vier weitere Personen warten, die einen späteren Flug hatten. So sind wir erst um 21 Uhr in Paignton angekommen, wo uns unsere Gasteltern abgeholt haben.

Alle drei Gastfamilien sind sehr nett. Aber mal ehrlich: Die Häuser sind nicht ganz so toll wie in Deutschland. Der erste Tag war auch gleichzeitig unser erster Schultag, der um 8.15 Uhr begann. Unsere Gasteltern brachten uns zur LAL-Schule. Der Test stand an, gemäß dem wir in Gruppen eingeteilt werden. Später zeigte uns ein Crazy-Guide Paignton. Um elf Uhr hatten wir die bereits die erste richtige Englischstunde, wo wir einander kennenlernten und das Sprechen übten. Am Nachmittag war Kinobesuch mit "The Hunger Game" angesagt, und um 17 Uhr waren wir wieder zu Hause. Eines müssen wir feststellen: Das Essen ist recht gewöhnungsbedürftig. Die Engländer sind unserer bisherigen Erfahrung nach nicht sehr bemüht, Essen zu genießen.

Am zweiten Schultag stand Grammatik auf dem Plan, und das mit einer sehr netten Lehrerin. In unserer Gruppe sind wir sechs Personen - drei Mädchen und wir - , und alle sind aus Deutschland. Dann war drei bis vier Stunden Rollenspiel angesagt. Nach der Mittagspause sind wir mit Scott, unserem Guide, nach Bukfast Abbey zur Besichtigung der Kirche gefahren, die von sieben Mönchen 42 Jahre lang wieder aufgebaut wurde. Auch Totnes, auch "Hippiestadt" genannt, statteten wir einen Besuch ab. Dort sind 70 Prozent Vegetarier, und deshalb sind auch nur drei Metzger ansässig. Ein Besuch in Cockington mit Schwimmbadbesuch, die Fahrt nach "Devon's maritime town of Dartmouth" und Kents Cavern sind weitere Programmpunkte. Am Samstag steht als Höhepunkt der ersten Woche der Besuch von Stonehenge an.

Und hier heißen echt alle Sandra; mit dem Linksverkehr haben wir auch noch so unsere Schwierigkeiten, und die Schule besuchen sehr viele Asiaten. Außerdem fallen uns öfter Vokabeln im Gespräch nicht ein, die wir aber normalerweise wissen, und manchmal fehlen uns auch fachspezifische Vokabeln. Aber wir sind ja zum Lernen hier.

Was wir lustig finden: Wir dürfen nicht in Bars und Pubs, aber in die meisten Casinos - und die Leute fahren in der Stadt schneller als auf der Autobahn.

 

Hannes Leucht, Florian Schüler und Michael Blümel melden sich aus England. Die Berger Montessori-Schüler besuchen zurzeit die Schule in Paignton und berichten von ihren Erlebnissen.


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