h pinterBerg – Erstmals wird die Freie Montessori-Volksschule Berg in diesem Schuljahr Schüler zum mittleren Bildungsabschluss führen. Damit sollen sich für die Absolventen aufgrund des Slogans des bayerischen Schulsystems („Kein Abschluss ohne Anschluss“) eine Vielzahl von Möglichkeiten für den weiteren Bildungsweg eröffnen. Dass dieser nach der Fachoberschule durchaus auch in Hof weitergehen kann, darüber informierte Dipl.-Ing. Peter Pinter, Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Hof. Im Rahmen der Berufsorientierung gab der Lehrbeauftragte den Jugendlichen einen Einblick in die Vielfältigkeit des Ingenieurberufs, die in Deutschland so dringend benötigten MINT-Wissenschaften (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und deren umfangreiche Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis. „Egal, ob es hierbei um die Planung eines Windrades oder das Konstruieren von Flugzeugen geht“, machte der Referent deutlich, „MINT-Fächer spielen immer mit rein.“ Dem Vortrag schloss sich eine angeregte Diskussionsrunde an. Die Schüler nutzten die Möglichkeit, weitergehende, konkretere Fragen zum Thema „Studium der Ingenieurswissenschaften an der FH Hof“ zu stellen. Schulleiter Stephan Ludl dankte abschließend den Lehrbeauftragten der Fachhochschule Hof für das Aufzeigen der Perspektiven der Schulabgänger in der Region Hof. Das Fazit der Fachleute: Die Region Hochfranken mit der jungen Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Herzen Europas hat sehr viel Potenzial.

S. H.


 

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