Zwölf neue ABC-Schützen

 12neue„Ich bin mindestens genauso aufgeregt wie ihr“, gesteht Monte-Schulleiter Stephan Ludl und blickt erwartungsvoll reihum, „denn jedes Schuljahr bringt etwas Neues mit sich.“ In die Runde der Kinder gefragt, wer denn aufgeregt ist oder nach dem Aufstehen zumindest war, hebt sich kein einziger Finger. Dafür der eine oder andere seitens der Eltern. „Eure Eltern haben sich heute etwas getraut“, teilt der Montessori-Schulleiter den Kindern mit, „nämlich ihr Wichtigstes und ihr Liebstes, also euch, uns und der Montessori-Pädagogik anvertraut.“ Ludl wünschte den Kindern viel Spaß am ersten Schultag und auch für die Zeit danach. „Und wo Spaß ist, da gibt es auch viele Erfolge“, wusste der erfahrene Pädagoge. Dann haben Julius Riedel und Maximilian Poller als Monte-Sams und Ballonverteiler ihren großen Auftritt. Die „Großen“ gehen zu jedem Abc-Schützen und „Quereinsteiger“ und fragen ganz vertraulich und so leise, dass es auch niemand weiter hört, nach den Wünschen der Kinder und ob sie Angst haben. Dann gibt es vom Monte-Sams einen Wunschpunkt und vom Ballonverteiler einen kleinen bunten Angst-weg-Luftballon, für alle die mochten. Dann ist der große Moment gekommen und Schulleiter Stephan Ludl ruft die „Neuen“ jeden Einzelnen mit Namen auf. Die Mädchen und Jungen durchschreiten, mit der Zuckertüte im Arm, den mit Blumen geschmückten Bogen. Die jeweilige Lerngruppenleiterin begrüßt mit einer Rose jeden „Neuling“ und größere Kinder holen die Mädchen und Jungen ab, helfen beim Tragen und führen die Abc-Schützen wie auch „Quereinsteiger“ zu ihren Lerngruppen.
Nach der Begrüßungsfeier in der proppenvollen Aula, musikalisch vom Unterstufenchor mit dem Lied „Geh mit mir“ umrahmt, sowie dem „Wage-Lied“ durch Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Petra Goedicke, begann der „Unterricht“ in den Lerngruppen. 12 Abc-Schützen und 13 so genannte Quereinsteiger erlebten ihren ersten Tag im neuen Schuljahr 2014/15, einen Tag früher als an anderen Schulen. Während die Mädchen und Jungen zu den Klassenräumen gehen, kommen alle Eltern und Großeltern erst einmal zur Ruhe. Manche suchen das Gespräch, andere stärken sich am Buffet, und Buskarten gilt es im Sekretariat ebenfalls noch zu kaufen. Hier und da ist die Erleichterung zu spüren, denn Ängste und Nervosität unter den Jüngsten sorgen auch bei Angehörigen durchaus für Anspannung, selbst beim routinierten Schulleiter Stephan Ludl.

 


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