„Was lange währt wird endlich gut!" – So oder so ähnlich könnte man das betiteln, was sich in den vergangenen Tagen, Wochen, ja sogar Monaten an unserer Montessorischule abgespielt hat.
Seit dem 1. Juli, 17 Uhr, ist es amtlich! Mit Bravour haben alle Schüler der 10. Jahrgangsstufe, die als externe Prüflinge an der Mittelschule Frankenwald Naila, ihre Abschlussprüfungen bestanden, ohne die Möglichkeit der Nachprüfung in Anspruch nehmen zu müssen. Dies ist umso bemerkenswerter, da unsere Schüler keine Vorzensur hatten und nur die Note der Abschlussprüfungen in die Bewertung einfließt.
Ein verdienter Lohn für die Schülerinnen und Schüler der M-10, die ein bzw. zwei Jahre lang zielstrebig und konsequent daran gearbeitet haben.

Auch das Modell der M9+ hat sich als sehr erfolgreich herausgestellt. Um den Wert dieses zusätzlichen Schuljahres wissen unsere Schüler und deren Eltern - und werden in den kommenden Jahren die Früchte dieser persönlichkeitsbildenden Zeit einfahren können, während sich Fächer wie Spanisch, Rhetorik und die Sprachreise nach England unmittelbar auf die Prüfungsergebnisse auswirkten, wird sich der Wert des Faches Rechnungswesen in Zukunft noch zeigen. Wie wertvoll fundierte Kenntnisse in diesem Fach und der damit verbundene Einblick in finanzielle Belange sein können, haben wir alle vor gar nicht allzu langer Zeit am eigenen Leib erfahren dürfen.
Durch die zweijährige M-10 haben unsere Großen die Möglichkeit genutzt, um in ihrer Persönlichkeit zu wachsen, ohne dass Schulisches auf der Strecke blieb. Entgegen der Ansichten von Einzelpersonen haben diese die 10. Jahrgangsstufe nicht zweimal gemacht, sondern den Inhalt der 10. Jahrgangsstufe auf zwei Jahre verteilt.
Aber auch diejenigen, die sich für die Variante „Zum Mittleren Schulabschluss in einem Jahr" entschieden haben, haben ihr Ziel souverän – jeweils mit einem Gesamtnotendurchschnitt besser als 3,00 (bis 4,00 haben die Schüler bestanden) erreicht!
Getreu dem Motto „Kein Abschluss ohne Anschluss!" werden unsere Schule neben einigen neuen Auszubildenden auch Schüler verlassen, die sich für eine weitere Schulkarriere bis hin zum Abitur entschieden haben. Unsere Schule und deren Eltern fühlen sich für die neuen Herausforderungen bestens gerüstet, wozu sie mit den Abschlussnoten 2,1 und 1,33 auch allen Grund dazu haben dürfen.
An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei den Eltern der M-10 ganz herzlich zu bedanken, dass Sie mir das Vertrauen geschenkt und gemeinsam mit der Schule nicht nur das zusätzliche Jahr zu einem Pilotprojekt ausgearbeitet haben (siehe Zeitungsartikel), sondern bei Ihnen stets das Wohl des Kindes über eigenen Interessen stand.
Dies spiegelte sich im gemeinsamen Miteinander von Eltern und Lehrer im Sinne des Kindes wider. Nicht „Sie müssen...!", sondern „wie schaffen wir es, dass..." war und ist das Credo, wie im Sinne des Kindes agiert worden ist!
Liebe Eltern der M-10 schon mal auf diesem Weg ein ganz großes Dankeschön für die wundervolle Zeit mit Euch/Ihnen! Ihr Stephan Ludl
